Gartenbau

Tote Hose im Herbst?

Ich habe heute in der Mittagspause die neueste Ausgabe der TASPO gelesen. Eine Fachzeitung für den gesamten Gartenbau. In einem Artikel geht es um die Baumschulen, die monieren, dass im Herbst kaum ein Kunde mehr Pflanzen kaufe. So wird unter anderem Georg Hintemann aus Stadtlohn zitiert, der dort ein Gartencenter betreibt:

„Für die meisten Kunden ist jetzt Schluss mit Pflanzen, einerlei, mit welcher Werbung man sie anspricht.“ – Georg Hintemann aus Stadtlohn

Wenn ich jetzt überlege, hat der Artikel und die ganzen Betriebsinhaber nicht ganz Unrecht. So kann man Chrysanthemen schon ab August kaufen. Ich persönlich denke mitten im Sommer (Das ist der August ja schließlich) nicht an Herbstpflanzen, welche Chrysanthemen für mich nun mal sind. Die würde ich aller frühestens Anfang Oktober kaufen – wenn überhaupt.

Und sonst? Ich habe nur einen Balkon. Bei 10 Grad wie jetzt im Oktober sitze ich nicht mehr auf dem Balkon und brauche daher auch keine bepflanzten Schalen oder Balkonkästen auf dem Balkon. Die Sommerbepflanzung bleibt so lange drin, wie ich draußen sitze und das war es. Bei mir geht es erst wieder im Frühjahr los, wenn man auch mal wieder eher längere Zeit draußen sitzt.

Und so in meinem näheren Umfeld? Im Freundeskreis kaufen die wenigsten Pflanzen. Und Verwandtschaft? Schon eher. Die/Der ein oder andere haben aber auch nur meist eine Chrysantheme vor dem Haus stehen und das wars.

Die Baumschulen haben also durchaus recht, wenn sie sich nur noch auf das Frühjahr- und Sommergeschäft konzentrieren und das Sommergeschäft dabei bis in den September hinein ausdehen.

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