Portrait – Weihnachtsstern – Euphorbia pulcherrima

Der Dauerbrenner in der Vorweihnachtszeit: Der Weihnachtsstern. Ihn gibt es nicht nur im klassischen Rot, sondern auch in verschiedensten Rottönen, mehrere Weißfarben, pink, rosa und viele andere. Langweilig ist er garantiert nicht. Außerdem gibt es eigentlich jedes Jahr neue Sorten, die Lust auf mehr machen.

Allgemeines

Ihren Ursprung haben die Weihnachtssterne in Mexiko und werden dort bis zu drei Meter hoch. Dass sie bei uns so kompakt und niedrig wachsen, liegt an speziell dafür gezüchtete Sorten und selten an Hemmstoffeinsatz.

Möchte man den Weihnachtsstern auch im nächsten Jahr noch verwenden, kann man ihn ordentlich (zwei Drittel etwa) zurückschneiden. Er treibt dann frisch aus. Werden die neuen Triebe zu lang, sollte man diese nochmals einkürzen. Etwa Anfang Oktober sollte man ihn einen Monat lang verdunkeln. Das heißt, dass der Weihnachtsstern mindestens 14 Stunden am Tag völlig dunkel stehen muss. Das kann man mit einem Eimer oder auch einem passenden Raum machen.

Wichtig beim Kauf ist, dass der Weihnachtsstern noch nicht verblüht ist. Sind die kleinen Blüten braun und schrumpelig, lieber die Finger davon lassen. Frische Blüten sehen hellgrün aus und ihr gelbes Inneres ist noch nicht zu sehen.

Licht

Mag es Hell. Verträgt nur sehr eingeschränkt direkte Sonne. Im Sommer kann er luftig und hell stehen.

Temperatur

Die aktuellen Sorten halten eine Menge aus. Zum einen verträgt er wegen seiner mexikanischen Heimat hohe Temperaturen, durch die speziellen Züchtungen verträgt er aber auch Temperaturen bis etwa 14 Grad. Am liebsten sind ihm aber 20-22 Grad. Darüber verblüht er recht schnell und darunter neigt er zu Blattverlust und bekommt gerne Schädlinge/Krankheiten.

Substrat

Wer gerne Stecklinge machen möchte oder ihn einfach nur umtopfen möchte, sollte sehr luftige Erde mit Torf, Kokosfaser und etwas Perlite verwenden. Gängige Zimmerpflanzenerde speichert das Wasser zu stark und hat auch zu viel Dünger. Weder Staunässe noch einen hohen Salzgehalt verträgt der Weihnachtsstern. Der ph-Wert sollte um die 6 liegen.

Feuchtigkeit

Das Wichtigste beim Gießen ist, dass keine Staunässe entsteht. Ansonsten verträgt er es feucht, sollte aber auch nicht allzu lange trocken stehen.

Düngen

Der Weihnachtsstern verträgt zu viel Dünger überhaupt nicht. Aber ohne kommt er natürlich auch nicht aus: Als Regel kann man alle 6 Tage nehmen, im Sommer etwas kürzere Intervalle, im Winter weniger. Dabei die Hinweise der Düngerhersteller beachten.

Sonstiges

Der Weihnachtsstern ist anfällig für Blattläuse und weiße Fliege. Daher regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls gleich entsprechende Mittel anwenden. Wichtig ist auch, kaputte Blätter schnell zu entfernen. Das vermindert das Risiko eines Schädlingsbefalls, aber auch dem Grauschimmel wird vorgebeugt.

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