Drinnen

Portrait – Binsenkaktus – Rhipsalis baccifera

rhipsalisIch stehe ja wahnsinnig auf pflegeleichte Pflanzen. Alles was nicht mal 1 oder 2 Wochen ohne Wasser auskommt, hat bei mir keine Chance. Ich habe nicht die Zeit dazu und möchte mich auch nicht viel um meine Pflanzen kümmern. Und dennoch soll etwas Grünes in der Wohnung stehen. Wer solch eine Pflanze sucht, ist bei der Rhipsalis genau richtig.

Die Rhipsalis sieht dabei so aus, als bräuchte sie eher viel Wasser: Hängend, viele Triebe, saftiges Grün. Dabei gehört sie zur Familie der Kakteen. Die Rhipsalis ist kein typischer Vertreter dieser Familie, den man in der Wüste findet. Nein, es gibt auch Vertreter der Kakteen, die man in tropischen Gefilden vorfindet und die es etwas feuchter möchten. Und dazu gehört die Rhipsalis.

Die Rhipsalis findet sich in Afrika, Madagaskar, Sri Lanka und im tropischen Amerika. Dort hat sie als bevorzugte Standorte – ähnlich wie Orchideen – Bäume in deren Geäst oder andere, eher feuchtere Stellen im Regenwald.

Licht

Hell. Aber keine direkte Sonne. Bekommt sie zu viel Licht ab, färbt sie sich rötlich, was aber nicht nachteilig ist.

Temperatur

Luftiger Standort ohne direkte Zugluft. Mag es um die 20 Grad herum.

Feuchtigkeit

Alle 2 bis 3 Tage gießen. Mag keine Staunässe. Mag gerne erhöhte Luftfeuchte, was aber kein Muss ist.

Düngen

Einmal monatlich mit gängiger Dosierung. Hat empfindliche Wurzeln, daher Staunässe oder eben öfteres Düngen vermeiden.

Sontiges

Wenn der Topf voller Wurzeln ist, bietet sich ein Umtopfen im Frühjahr an. Lässt sich leicht via Stecklinge vermehren, die man  bei 25 Grad und hoher Luftfeuchte kultiviert.

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