Fachsimpelei

Neue Risikobewertung zu Glyphosat

Ich hatte schon mehrfach zu dem Thema Glyphosat (Hauptinhaltsstoff des Herbizids Roundup) geschrieben. So hatte ich Anfang des Jahres darüber berichtet, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung einen Teil seiner Risikobewertung zu Glyphosat veröffentlicht hat.

Schon damals war in der Teilbewertung zu lesen, dass es keinen Nachweis für schwerwiegende Erkrankungen durch Glyphosat gibt. Nun hat man die komplette Risikobewertung veröffentlicht, die man bei der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit anfordern kann.

Diese Risikobewertung wird jetzt von verschiedenen europäischen Wissenschaftlern untersucht und Ende diesen Jahres möchte man über die weitere Zulassung von Glyphosat entscheiden.

Daher bleibt zu sagen, dass der Hype um dieses Thema sich wohl etwas abschwächen dürfte. Der Wirkstoff ist bei weitem nicht so gefährlich, wie in manchen anderen Medien berichtet wurde. Daher dürfte es wohl auch sehr wahrscheinlich sein, dass Glyphosat weiterhin eine Zulassung erhält.

Dennoch sollte man sowohl im gewerblichen, als auch im privaten Bereich maßvoll mit dem Mittel umgehen. Meistens bekommt man Unkraut mit gründlichem Jäten oder bei Terrassen mit einem Fugenkratzer recht gut wieder weg, ohne dass man die chemische Keule schwingen muss. Und wenn Kinder und/oder Gemüse, Obst oder Haustiere in der Nähe sind, sollte man sowieso darauf verzichten.

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