Ein Naschkasten für den Balkon

Den Balkon mit Pflanzen zu befüllen und sich jedes Jahr etwas Neues auszudenken macht Spaß. Aber immer nur Blumen? Man könnte es doch mal mit einem Balkonkasten probieren, in den man Tomaten pflanzt.

So dachte ich zumindest Ende April, bin in ein Gartenfachcenter hier in der Nähe gefahren und habe mir 3 Jungpflanzen gekauft. Warum ich nicht selber aussäe? Keine Zeit und zu viel Aufwand. Lieber die fertigen Jungpflanzen kaufen, einsetzen, fertig. Gekauft habe ich folgende zwei Sorten:

  • Totem – Eine kompakte Buschtomate die maximal 40-50 Zentimeter hoch wird. Und sehr zeitig im Frühsommer mittelgroße Früchte bildet.
  • Tumbling Tom Red – Eine Hängetomate die Cocktailfrüchte bildet.
Ende April
Ende April

Beide habe ich in Bioqualität für 2,99 Euro das Stück gekauft (Kann man auch als Samen kaufen). Die Sorte Tumbling muss man nicht ausgeizen. Bei Totem bin ich mir nicht sicher und habe verschiedene Meinungen gelesen. Daher habe ich sie den ersten Monat ausgegeizt und lasse sie seither wachsen.

Insgesamt sind die beiden Sorten aber anspruchslos. Regelmäßiges gießen, einmal die Woche eine kleine Düngergabe und ansonsten kann man beim wachsen zuschauen. In der Erde selbst ist auch ein Osmocote-Langzeitdünger für 6 Wochen enthalten, daher musste man in der Anfangszeit nicht an das Düngen denken.

Das Substrat hat kein Bio-Siegel, dafür enthält sie schon viel zu viel Torf. Ansonsten ist aber alles bio und das Substrat könnte man auch durch ein Bio-Substrat ersetzen, diese Substrate sind mittlerweile durchaus brauchbar.

Anfang Juni
Anfang Juni

Der Balkonkasten hat ein Wasserreservoir, so dass man anfangs zwar trotzdem von oben gießen muss, aber dann nach einer Weile nur noch das Reservoir füllen muss und sich so auch nochmals Arbeit sparen kann. Ich habe dabei bewusst den Balkonkasten nur mit den 3 Tomaten gefüllt, da ich keinerlei Erfahrung mit Tomaten in Balkonkästen habe und daher nicht wusste, wie viel Platz da noch ist.

Doch wie es aussieht, wäre da durchaus auch noch Platz für die ein oder andere Kräuterpflanze. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Aber Salbei, Thymian und ähnliches bietet sich an, das man das noch mit rein setzt. Man könnte auch Tomaten, Paprika und Kräuter in einen Balkonkasten setzen. Je nach Möglichkeit und Belieben.

Die Idee ist auf jeden Fall gut und nachahmenswert. ich bin auf jeden Fall auf den Geschmack und den weiteren Verlauf gespannt. Auch werde ich noch ein paar Kräuter dazu pflanzen, damit der Kasten nicht ganz so kahl wirkt. Das Auge isst schließlich mit. Ein weiterer Artikel zu diesem Thema und einem Bericht zum weiteren Verlauf wird also folgen.

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