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Barcamp RheinMain

Ich war mal wieder auf einem Barcamp. Dadurch, dass ich 2,5 Wochen Urlaub habe, wollte ich so viele Veranstaltungen mitnehmen, wie es nur irgendwie geht. Ich war ja vorletztes Wochenende schon auf dem Barcamp in Karlsruhe und dieses Wochenende war ich auf dem Barcamp in Frankfurt/Main.

Was ein Barcamp ist, habe ich schon vor einiger Zeit in einem Artikel geschrieben. Und auch dieses Barcamp war wieder so, wie ich es erwartet hatte. Dazu muss man sagen, dass sich die Organisatoren (egal von welchem Barcamp) immer sehr viel Mühe geben und dieses Mal gleich ein ganzer Verein dahinter steht.

Die Räume, das Essen, der Ablauf und die Sponsoren

Doch so einfach zu organisieren und zu finanzieren ist die ganze Sache nicht. Gerade auch Räumlichkeiten für 300 Menschen zu finden, das Catering und das ganze Drumherum ist eine ziemliche Aufgabe. Wobei ich in Karlsruhe und auch jetzt in Frankfurt die Sponsoren etwas unauffällig präsentiert fand. Man hatte es zwar bei der Begrüßung, sowie beim Abschluss angesprochen und auch die Räume waren nach Sponsoren benannt, aber dennoch könnte man die Sponsoren deutlicher hervorheben. Gerade ein Code-Snippet zur Berichterstattung wäre eine sehr feine Sache, die ich in Karlsruhe auch schon vermisst habe.

Die Räumlichkeiten waren in Ordnung. Man darf keine Wunder erwarten, wenn kein Geld da ist, um richtig große Räumlichkeiten anzumieten (bzw. einfach sehr viel Geld für solche Räumlichkeiten selbst von freien Institutionen verlangt wird). Dennoch hätten die Räumlichkeiten größer sein dürfen und auch dass der eine Teil im Untergeschoss und der andere im 6. Geschoss stattfand, war nicht optimal, aber wenig tragisch. Auch das eher kaum benutzbare WLan konnte man gerade im 6. Stockwerk gut über den Mobilfunk kompensieren.

Auch das Essen fand ich vollkommen in Ordnung und beim Thema trinken kann man in der Regel sowieso nicht so wirklich viel falsch machen. Auch gab es wieder veganisches Essen, das auch für ein paar Veganer gebraucht wurde.

Was mir noch gefehlt hat, waren Abendsession. Man musste Samstags um 18:30 Uhr aus dem Gebäude sein. Zum Glück haben sich einige Teilnehmer zu einem Essen zusammengefunden, so dass man den Abend ausklingen lassen konnte.

Dennoch finde ich es schade, dass es keine Abendsessions gab. Das habe ich Stuttgart kennen und lieben gelernt. Dabei geht es meist nicht um sachliche Themen, sondern es sind eher lockere Sessions mit Spielen oder einer Stadtführung. Bei sowas lernt man sich einfach nochmal näher kennen, als im lauten Restaurant oder wenn jeder Abends einfach seine Wege geht.

Die Sessions

Ich habe an den beiden Tagen folgende Sessions besucht:

  • Online Marketing – Ein Agenturchef erläutert die Möglichkeiten wie man seine Seite bekannter macht.
  • Facebook-Reichweitenoptimierung – Wie man mehr aus seiner Facebookpage macht.
  • Was mir die Versicherung nicht sagt – Welche Fallstricke können einem bei einem Versicherungsabschluss erwarten?
  • Naturgärten für alle – Das erste Mal, dass jemand außer mir eine Session zum Thema Garten anbietet. Ein bisschen an der Zielgruppe vorbei, aber sonst interessant. Wobei ich das Thema schon kenne.
  • Rechtliche Aspekte von Videomarketing – Was man alles beachten muss, wenn man selber Bilder und Videos erstellt und ins Netz stellt.
  • Depressionen – Jemand berichtet von seinen eigenen Erfahrungen mit Depressionen.
  • Inside Wikipedia – Eine Session für alle, die eventuell bei der Wikipedia mitmachen wollen.
  • Geldanlage aber wie? – Ein paar Grundlagen über das Geld anlegen. Fehlt mir nur noch das Geld dafür…

Alles in allem sehr tolle Sessions. Wer alle Sessions sehen möchte, findet sie im Sessionplan.

Besonders interessant fand ich die Reichweitenoptimierung für Fanpages bei Facebook, schließlich will ich mehr aus der Facebookfanpage machen. Auch Inside Wikipedia war aufschlussreich, schließlich spiele ich schon länger mit dem Gedanken, dort mitzumachen, was aber meist zeitlich scheitert.

Bei „Naturgärten für alle“ war ich ebenfalls gespannt, was jemand anderes aus der grünen Branche für eine Session macht. Es war eine Landschaftsarchitektin, die für heimische Pflanzen im eigenen Garten warb. Leider waren die Leute eher an Lösungen für das urbane Gärtnern interessiert, anstatt für naturnahe Gärten im ländlichen Raum.

Fazit

Wie man sieht, war wieder für jeden etwas dabei, auch wenn der Fokus natürlich etwas auf SocialMedia lag. Aber das liegt in der Natur der Sache. Wer mal schauen möchte, was es alles an Barcamps gibt (es gibt auch viele Spezialbarcamps), findet auf barcamp-liste.de eine tolle Übersicht.

Ich fand es auf jeden Fall wieder schön und ich werde mal schauen, was mein nächstes Barcamp wird. Wahrscheinlich das Barcamp Zürich. Oder eventuell das Foodbloggerbarcamp, da muss ich mal schauen. Ich freue mich auf jeden Fall auf das nächste Barcamp!

Abschließend noch alle Sponsoren, die solch ein Barcamp immer erst möglich machen:

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