Palmengarten Frankfurt

Ich war letztes Wochenende nicht nur auf dem Barcamp RheinMain, sondern habe mir auch die Stadt und auch den Palmengarten angeschaut. Denn wenn ich schon in Frankfurt bin, muss ich auch schauen, ob es auch etwas interessantes hier für das Blog gibt.

Der Park

Vorneweg muss ich sagen, dass ich hier in Ludwigsburg die Wilhelma vor der Haustür habe und daher mit gewissen Erwartungen in den Palmengarten gegangen bin. Auch der Eintrittspreis von 7 Euro lies meine Erwartungen in die Höhe schnellen. Ist ja schließlich einiges an Geld, nur um „ein paar“ Pflanzen zu sehen. Aber ich werde erst mal auflisten, was der Palmengarten für sein Geld bietet.

Der Park selber ist 22 Hektar groß und bietet viele Gewächshäuser in verschiedenen Größen:

  • Eingangsgewächshaus – Hier findet man nicht nur den Haupteingang und die Information, sondern auch im ersten Stock Vitrinen mit fleischfressenden Pflanzen, Tillandsien und anderen botanischen Raritäten.
  • Palmenhaus – Das Palmenhaus ist das größte Gewächshaus im Palmengarten und beherbergt eine tropische Landschaft mit Bachlauf, Teich und kleinem Hügel mit Wasserfall. Unter dem Hügel befindet sich eine Grotte mit Aquarien, die tropische Fische zeigen (Nichts weltbewegendes). An der Seite des Palmenhauses sind jeweils Ausstellungshallen integriert, in denen wechselnde Ausstellungen stattfinden.
  • Blütenhaus – Im Blütenhaus werden blühende Pflanzen aus der eigenen Gärtnerei gezeigt. Beispielsweise Zitruspflanzen im Kalthaus und Orchideen im Warmhaus.
  • Haus Leonhardsbrunn und Alpinhäuser – In den Gewächshäusern direkt am Haus Leonhardsbrunn werden nicht winterharte Gebirgspflanzen gezeigt. Außerdem gibt es zwei Glastürme, in denen man tasmanische Pflanzen bzw. im anderen Zitruspflanzen findet.
  • Subantarktikhaus – Als weltweit einzigartig bezeichnet, gibt es im Subantarktikhaus Pflanzen aus den Regionen Feuerland, den Falkland-Inseln, Südneuseeland sowie aus Patagonien zu sehen.
  • Tropicarium – Ein großer Komplex zusammenhängender Gewächshäuser. Jedes Haus zeigt eine andere Klimaregion. Dabei gibt es zwei Hauptgruppen: Halbwüste, Nebelwüste, Savanne und Dornwald. Sowie die Gewächshäuser mit Pflanzen aus den Tropen: Monsun- und Passatwald, Nebelwald, Mangrove, Tiefland-Regenwald sowie ein Bromelienhaus. Wohl das Highlight des Palmengartens.

 

Wie man sieht ein sehr reichhaltiges Angebot. Die Gewächshäuser, sowie die Sammlungen und deren Pflanzen sind in einem sehr guten Zustand. Außer den Gewächshäusern findet man noch folgende Außenanlagen:

  • Rosengarten – Sobald man aus dem Eingangshaus kommt, ist man im Rosengarten, der mit verschiedenen Arten Rosen (Duft-, Kletter- Strauchrosen und andere) aufwartet.
  • See, Rhododendron-, Heide- und Steingarten – Neben dem Palmenhaus gibt es einen kleinen See mit Fischen und Wasservögeln. Direkt daneben gibt es außerdem Rhododendren sowie ein großer Stein- und Heidegarten. Auf dem See kann man im Sommer mit kleinen Booten fahren.
  • Staudengarten – Neben dem Blütenhaus gibt es einen Staudengarten, der zahlreiche Schmuckstauden zeigt.
  • Steppenanlage – Neben dem Subantarktishaus gibt es eine Steppenanlage mit Stauden aus Trocken- und Steppengebieten Amerikas, Asiens und aus Europa.
  • Kakteengarten und Fuchsienbeet – Im Sommer gibt es hier Kakteen, Sukkulenten als auch eine große Fuchsienschau.

Außerdem gibt es große Spiel- und Ruhewiesen, kleine und große Spielplätze (einer mit Wasserspielplatz), Minigolf und auch eine Mini-Eisenbahn, mit der man durch den Park fahren kann. Auch Restaurants und Cafés gibt es natürlich, damit man nicht verhungert oder verdurstet.

Mein Eindruck

Vorneweg: Im Winter ist der Palmengarten nicht ganz so schön: Die ganzen Außenbeete sind abgeräumt, die Spielplätze verwaist, kein Minigolf und eben keine blühenden Stauden.

Aber alleine wegen den Gewächshäusern lohnt es sich auch im Winter her zu kommen. Wer allerdings die Möglichkeit hat, sollte in der warmen Jahreszeit kommen, wenn alles blüht und wächst. Dann lohnt sich auch eher der Eintritt, der mit 7 Euro ein wenig hoch ist, andererseits über auch zur Erhaltung der Anlage gebraucht wird. Außerdem hat der Palmengarten etwas das Flair vom Central Park in New York, wenn man mitten im Grünen steht, aber Wolkenkratzer sieht.

Und gerade im Sommer ist es für Kinder hier natürlich auch sehr schön: Nicht nur die Pflanzen, sondern eben auch die Spielplätze, das Minigolf sowie die Eisenbahn machen auch für kleinere Gäste den Tag zum Erlebnis.

Ansonsten lasse ich lieber Bilder sprechen. Fragen gerne per Mail oder in die Kommentare!

palmengarten.de

2 Kommentare zu “Palmengarten Frankfurt

  1. Der Palmengarten Frankfurt ist ein Ort den ich jedes Jahr mindestens einmal mit meinen Enkeln besuche. Ein wirklich sehr schöner Ort und deine Fotos sind spitze geworden.

    • René Zintl

      Ja, gerade mit Kindern ist der Palmengarten was tolles. Im Sommer hat es viele Spielplätze, Minigolf und auch einen Wasserspielplatz. Und er ist so zentral gelegen, dass man schnell hinkommt.

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