Ein Besuch bei der Landesgartenschau Landau

In der einen Woche, in der ich Urlaub hatte, war ich nicht nur auf der Blumeninsel Mainau, sondern auch auf der Landesgartenschau in Landau. Letztes Jahr war ich schon auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd, welche mir sehr gut gefallen hat.

Und ich darf vorab verraten, dass es mir genauso ging, wie bei der Blumeninsel Mainau: Mit vielen Erwartungen hin und dann enttäuscht wieder gehen.

Dazu muss ich sagen, dass Schwäbisch Gmünd die Latte schon sehr hochgelegt hat: Hochseilgarten, riesige Murmelbahn, schöne Gärten, tolle Spielplätze, mit Wald- Stadt- und Parkgebiet sehr Abwechslungsreich, einfach top.

In Landau dagegen hat man ein altes Industriegelände auf Vordermann gebracht. Und das muss man solchen Gartenschauen (Egal ob Bundes-, Landes- oder normale Gartenschau) auch zugute halten: Sie helfen nachhaltig ein Gebiet zu reaktivieren, zu modernisieren.

Ich bin dabei mit denkbar ungünstigen Verhältnissen nach Landau gereist: Einerseits war das Wetter mehr als gut: Sonnenschein pur. Andererseits mit 38 Grad einer der heißesten Tage des Jahres. Und das Gelände ist noch so frisch bepflanzt, dass es kaum natürlichen Schatten gibt. Nur Gebäude werfen Schatten, was aber fast nichts bringt.

Ansonsten ist das Gelände nicht übermäßig groß. Ich habe inklusive fotografieren etwa 2,5 Stunden gebraucht. Ich muss aber auch sagen, dass ich durch die Hitze dann auch genug hatte.

Direkt am Eingang gibt es zwar viele Beispielgärten (Die aber eher Dekoration sind, als dass es Beispiele für den eigenen Garten wären) und eine Blumenschau in einer alten Fabrikhalle und es gibt auch Spielplätze, aber wirkliche Highlights gibt es nicht. Zumal die Spielplätze in der vollen Sonne lagen und nur ein paar Segeltücher leichten Schatten geboten hatten.

Das einzige was ich wirklich interessant fand: Eine Kleingartensiedlung, die man angelegt hat und die auch privat genutzt wird. Zumal das Gelände der Gartenschau ja teilweise auch ein Wohngebiet ist.

Ansonsten hat es natürlich einen Aussichtsturm (Wie bei eigentlich jeder Landesgartenschau?) und einige Stationen zum Thema Naturschutz. Außerdem hat man verschiedenste Sportplätze und eine Sporthalle angelegt. Also nachhaltig ist die Landesgartenschau, das muss man ihr lassen. Auch der Park, der später übrig bleibt, wird den Bewohnern des Wohngebiets noch gute Dienste leisten.

Alles in allem jetzt nichts, was eine weite Anreise rechtfertigen müsste. Andererseits muss man dazu sagen, dass laut einem Mitarbeiter das Budget in Rheinland-Pfalz auch nicht so groß ist, wie in Baden-Württemberg.

Ging es nur mir so, oder war jemand auch in Landau und ebenfalls enttäuscht?

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