Tomaten im Jutesäckchen – Wie läuft es?

Ich hatte im April über Tomaten im Komplettpaket geschrieben. Das klingt nämlich so wunderbar einfach: Erde rein, Samen rein, drum kümmern, fertig. Jetzt ist Juni und wie lief es mit dem Paket?

Was ist seitdem passiert?

Dass Tomaten Licht brauchen, ist ja nichts neues. Ich habe in meiner Ausbildung schon Tomaten kultiviert. Aber das ist auch 10 Jahre her. Ich hatte also nur noch theoretische Erfahrung mit dem heranziehen von Tomaten.

Außerdem will ich das Paket ja auch so testen, wie es eben auch jemand ohne grünen Daumen machen würde.

Auf jeden Fall habe ich es so gemacht wie es in der Anleitung steht: Die Erde eingefüllt, 3 Samen eingedrückt und regelmäßig gegossen. Dabei habe ich das Paket an das Fenster auf die Fensterbank gestellt.

Nach einigen Wochen muss man dann das stärkste Pflänzchen auswählen und die anderen beiden aus dem Jutesack nehmen. Das hat den Grund, dass das Säckchen für 3 Pflanzen zu klein ist. Die anderen beiden Pflänzchen kann man entweder wegwerfen oder so wie ich in separate Töpfe pflanzen.

Die Pflanzen haben zu wenig Licht

Doch irgendwie ging es immer mehr auf den Juni zu und die Pflanzen wuchsen mir zu langsam. Bei anderen auf Instagram sah ich, dass deren Tomaten viel weiter waren und ich wurde ungeduldig.

Ich dachte mir schon, dass da Wärme und gerade Licht fehlen, also habe ich den Jutesack ins Freie gestellt, die beiden anderen Töpfe blieben drinnen. Doch schnell bekam die Tomate Flecken: Sonnenbrand. Sie war zu klein für die Sonne.

Die Tomate konnte ich wegwerfen. Das frühe rausstellen war ein großer, fast schon dummer Fehler. Aber aus Fehlern lernt man. Doch was mache ich jetzt mit den beiden anderen Pflanzen? Die müssen ja irgendwie schneller wachsen und dafür brauchen sie Licht.

Zum Glück hatte ich vor einiger Zeit bei Ikea das komplette Set Växer bestellt. Das stelle ich mal in einem separaten Artikel ausführlich vor. Aber auf jeden Fall ist in dem Set ein Häuschen mit einer Pflanzenlampe (Assimilationslicht = Licht speziell für Pflanzen) mit dabei.

Die 2 übrig gebliebenen Tomaten habe ich in das Häuschen unters Licht gestellt und siehe da: Man konnte den Tomaten beim wachsen zuschauen.

Vor kurzem habe ich dann – als sie groß genug waren – eine davon in den Jutebeutel getopft und die anderen in einen anderen großen Topf. Beide stehen jetzt auf dem Balkon, denn sie sind groß genug für die Sonne und wachsen auf dem Balkon wunderbar.

Was hätte ich besser machen können?

Früher merken, dass meine Wohnung zu dunkel dafür ist, Tomaten heranzuziehen. Man unterschätzt das schnell und denkt: Das Licht reicht locker. Aber ich habe Ostseite und über meinem Fenster sind noch etwa 1,5 Meter Balkon. Das nimmt einiges an Licht weg.

Wenn ich also wieder Tomaten heranziehen möchte, müsste ich wieder mit zusätzlichem Licht arbeiten. Und auch früher aussäen. Denn ich hatte auch Schwarzäugige Susanne ausgesät und da habe ich das gleiche Problem, dass die zu wenig Licht hatten.

Jetzt sind halt meine Tomaten viel zu spät dran und blühen noch nicht mal, aber ich mache einfach weiter und werde dazu wieder einen Artikel schreiben.

Ich will von den 2 Pflanzen mindestens eine Tomate essen, das muss zu schaffen sein!

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