Wie man Kakteen und Sukkulenten kaputt bekommt

Eine reißerische Überschrift. Aber ich behaupte ja von mir immer: Ich will alles so einfach wie möglich machen. Und wähle daher auch meine Pflanzen nach diesem Motto aus. Deswegen habe ich zum Beispiel keine blühenden Pflanzen. Die machen mehr Arbeit als reine Grünpflanzen.

Auch verwende ich gerne Kakteen und Sukkulenten. Denn das Hauptargument bei solchen Pflanzen ist ja, dass man diese wenig gießen muss. Aber so einfach ist das leider auch nicht, wie ich feststellen musste.

Die Klassiker sind kein Problem

Der Bogenhanf und die Zamie sind jetzt nicht direkt Sukkulenten, aber gehen in die Richtung und machen die wenigsten Probleme. Aber nicht alles ist so pflegeleicht wie diese beiden.

Gerade bei richtigen Sukkulenten und Kakteen wie Dickblatt, Echeverie, Fetthenne, Oster- oder Weihnachtskaktus und vielen anderen kann man eine Menge falsch machen.

Die einen muss man im Winter komplett trocken halten (Fetthenne) die anderen nur ein wenig gießen (Dickblatt).

Die häufigsten Fehler

Zu wenig gießen. Richtig gelesen: Die meisten Pflanzen vertrocknen. Auch wenn Kakteen und Sukkulenten wenig Wasser brauchen, gerade von April bis Oktober brauchen die Pflanzen ausreichend Wasser.

Dabei auch auf die einzelne Pflanze achten: Manche stört es nicht wenn die Pflanze nass wird, andere faulen einem unter der Gießkanne weg, wenn die Pflanze selber (Blätter oder Triebe) nass wird.

Auch düngen muss man Kakteen und Pflanzen ein wenig. Nicht so wie Grünpflanzen, aber gegen ein wenig Nährstoffe wehrt sich keine Pflanze.

An was sind meine Pflanzen eingegangen?

Ich find die lebenden Steine toll und hatte mir deswegen welche gekauft. Doch gehen mir alle ein und ich weiß noch nicht genau wieso. Es gibt verschiedene Gattungen: Lithops und Pleiospilos sind dabei die bekanntesten. Lithops braucht von Januar bis April gar kein Wasser und Pleiospilos dagegen nur ganz, ganz wenig.

Das habe ich auch beachtet, dennoch faulen mir beide unter der Hand weg… Auch ein Pfennigbaum und eine Kalanchoe sind mir eingegangen. Bei einer Euphorbien-Art weiß ich, dass ich sie hab vertrocknen lassen. Aber wieso die anderen mir kaputt gegangen sind, weiß ich bis heute nicht. Vielleicht zu wenig Licht wie die Tomaten?

Aber ich sehe das als Herausforderung und werde mir bei passender Gelegenheit wieder anspruchsvolle Sukkulenten kaufen und darüber berichten wie es läuft.

2 Kommentare zu “Wie man Kakteen und Sukkulenten kaputt bekommt

  1. Hallo René!
    Ich kenne das Problem, nur leider ebenfalls die Ursache nicht… Habe mir mehrere einzelne Sukkulenten zugelegt und mich selbst im Blumenladen darüber informiert, trotzdem hielt keine länger als zwei Monate. Vermutlich war es ihnen einfach zu kalt, da im Wohnzimmer nicht geheizt wurde, aber sie sehen eher verfault aus. Ist natürlich super schade, da ich mir zum Frühjahr an die 40 Mini Sukkulenten bestellt habe, um damit eine Deko Schale zu füllen. Naja, hoffentlich finde ich den Fehler!

    • René Zintl

      Naja, man muss dazu sagen: Je kleiner die Pflanze, desto weniger robust ist sie. Aber deswegen die kleinen Pflanzen nicht kaufen ist ja auch nix.

      Manche brauchen auch eine Winterruhe und ganz spezielle Bedürfnisse. Das muss man dann echt nochmal ausprobieren. So schwer kann das ja eigentlich nicht sein und mich packt da der Ehrgeiz :D

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