Unsere Gärten und unsere Lebensweise sind nicht gut für die Natur

In letzter Zeit ging das Thema Insektensterben öfters durch die Medien. Dass die Insektenpopulation in manchen Teilen von Deutschland bzw. generell in Europa um bis zu 80 % abgenommen hat.

Ich habe mir dann ein paar Gedanken über das Thema gemacht. Ob mir selber da etwas auffällt, ob es wirklich weniger Insekten gibt und was daran die Ursache sein könnte.

Ich meine, ich hab jetzt nicht die Insekten bei mir in der Stadt gezählt. Wenn man aber so darüber nachdenkt, fällt einem schon auf, dass es nicht mehr so viele Bienen, Wespen, Fliegen und andere Insekten gibt. Auch meine ich, dass es weniger Vögel gibt. Das ist zwar nur eine subjektive Beobachtung, aber andererseits gibt es Untersuchungen die sagen, dass die Vögelpopulation um 15 % abgenommen hat.

Und das alles hängt ja irgendwie miteinander zusammen: Vögel fressen Insekten, wenn es weniger Insekten gibt, gibt es weniger Vögel.

Und das erschreckende daran ist, dass es kaum Gehör findet. Nicht mal die Grünen greifen das Thema auf. Doch was macht man ohne Insekten? Ohne Insekten geht nicht viel in der Natur, gerade die Bestäubung läuft über Insekten und Insekten sind eben für Vögel eine bzw. die wichtigste Nahrungsquelle.

Und irgendwie scheinen sich alle eher mit der Situation und den Folgen zu arrangieren, anstatt es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.

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Frage + Antwort – Was macht man mit Erdbeeren im Herbst?

Meine Patentante hat vor kurzem Erdbeerpflanzen von einer Freundin geschenkt bekommen. Was macht man mit den Erdbeeren im Herbst?

Das Doofe daran ist, man weiß nicht, was für eine Sorte die Erdbeeren sind. Die meisten Sorten pflanzt man im August. Ist es eine öfters tragende Sorte, kann man die Erdbeeren auch im Frühjahr pflanzen, solange es frostfrei ist.

Auf jeden Fall muss man erst noch ein Jahr warten, ehe man Früchte ernten kann. Wenn man also im August die Erdbeeren ins Beet pflanzt, bekommt man auch erst im darauf folgenden Jahr etwas zum ernten. Wer jedes Jahr durchgehend eine gute Ernte haben will, pflanzt also jedes Jahr in ein anderes Beet neu.

Auf dem Balkon gilt dasselbe: Hier düngt man auch zweimal im Jahr: Im Juli sowie im September, außerdem sollte man nach spätestens 3 Jahren einen Balkonkasten mit neuen Pflanzen bepflanzen, da dann die alten Erdbeerpflanzen kaum noch Früchte tragen.

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Ich habe die Tomaten vergessen!

Nein, meine Tomaten sind nicht erfroren, so kalt war es auch noch gar nicht. Dennoch habe ich die beiden Tomatenpflanzen auf meinem Balkon endlich entsorgt. Anfang November kann man das durchaus machen. Außerdem wollte ich meine Balkonkästen bepflanzen und da waren die beiden im Weg.

Das Dumme war nur: Ich hatte die beiden Pflanzen schon schön in den Sack geschnitten, als mir einfiel: Ich wollte doch noch ein Artikel darüber schreiben, wie es mit den Pflanzen gelaufen ist!

Ich stand auf dem Balkon und habe mich über mich selbst aufgeregt, weil ich den Artikel vergessen hatte. Also habe ich die sterblichen Überreste fotografiert, damit ich wenigstens etwas Fotomaterial für das verspätete Fazit habe…

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Für Härtefälle – Die Zamie

Vor einiger Zeit wurde ich von meiner Schwester gefragt, welche Pflanze in ihr Schlafzimmer passen würde: Südseite, aber Jalousien immer halb geöffnet + Vorhang. Das Licht also trotz Südseite eher mäßig und die Temperatur im Haus ist durch die gute Dämmung immer angenehm.

Natürlich sollte die Pflanze pflegeleicht sein, die vorherige (eine Anthurie) ging kaputt. Ich musste nicht lange überlegen, und habe ihr dann zu einer Zamie (Zamioculcas zamiifolia) geraten. Und wie ich bestätigen kann: Der Pflanze gefällt es da super. Doch was ist die Zamie genau und wie ist die Pflege?

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Der Mensch verliert die Natur

Man muss es ja wirklich so sagen, dass ich als Kind das Privileg hatte, sehr viel Zeit auf einem Pferdegestüt verbringen zu dürfen. Das bedeutete: Reitverein. Viel Kontakt mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Tieren und der Natur.

Heute lebe ich in einer Stadt mit 90.000 Einwohnern. Einen Steinwurf von Stuttgart. Der Landkreis Ludwigsburg ist einer der waldärmsten die es gibt. Ich habe aber das Glück, in einem Schuhkarton direkt neben dem Blühenden Barock zu wohnen. Einem bekannten Schlosspark mit Märchengarten.

Es gibt dort zahlreiche Veranstaltungen, so die Strohwelten zum Beispiel im Frühjahr oder die Kürbisaustellung im Herbst. Oft gibt es dann einen Streichelzoo mit Ziegen, Kühen, Kaninchen oder was eben so da ist. Und dann gibt es auch noch einen Bereich, in dem Kinder mit Heu oder Stroh spielen und sich nach Herzenslust austoben können. Und das wird rege angenommen!

Also genau das, was ich früher im Reitverein gemacht habe, als ich im riesigen Strohlager mit anderen oder alleine gespielt habe und die Kleidung voller Stroh war. Meine Mutter hat sich gefreut…

Auf die Idee für diesen Artikel bin ich gekommen, weil ich einen Artikel über Natur-Entfremdung auf Spektrum.de gelesen habe. Dort finden sich auch ein paar Studienergebnisse und andere Zahlen zu dem Thema.

Natur ist mittlerweile etwas aus einer weiten Ferne

Doch Kinder und Jugendliche haben immer weniger solche Möglichkeiten und selbst wenn, dann ist man lieber Zuhause und spielt mit dem Handy, der Konsole oder was anderem.

Da wird die Natur nur noch aus der Ferne wahrgenommen. Etwas, von dem jeder weiß, dass man es schützen muss, man selber aber kaum noch in Kontakt damit kommt. Da muss man dann auf die Kürbisaustellung, damit das Kind mal Kontakt mit Heu bekommt und mit anderen Kindern sich im Heu austobt.

In der Schule lernt man nur noch das Theoretische. Ein Abiturient kann dir alles bis ins letzte Molekül erklären, aber eine praktische Erfahrung hat er überhaupt nicht mehr.

Immer öfter werden Gärten immer unnatürlicher. Es werden Ziergehölze gepflanzt, die schön aussehen, aber der Natur keinen Nutzen bringen. Oder Kiesgärten die jedes Leben vom Garten fernhalten.

Die Folgen: Immer weniger Menschen wissen etwas über die Natur

Wer zur Natur keinen Bezug hat, will und kann sie weniger schützen. Wer beschäftigt sich schon beruflich mit dem Naturschutz, wenn er keinen Bezug dazu hat? Die Öffentlichkeit nimmt kaum davon Notiz, dass immer mehr Insekten sterben. Kinder wissen oft nicht mehr, was um uns herum wächst, was essbar ist, woher Früchte kommen. Auch ist vielen nicht mehr bewusst, wieviel Erholung die Natur gerade in Städten bietet und wie wichtig die Natur für den Menschen auch im Alltag ist.

Alles wird technologischer, wir kümmern uns immer mehr um die Technik. Aber man darf die Natur nicht aus den Augen lassen. Denn ohne die Natur ist der Mensch nichts und dann hilft auch keine Technik mehr, wenn es keine Bienen mehr gibt, die Apfelbäume bestäuben, sich niemand mehr mit heimischen Pilzsorten auskennt und kein Kind mehr weiß, wie schön es ist, im Heu zu spielen.

Gartenschau in Bad Herrenalb

Welch ein Glück, im schönen Baden-Württemberg zu leben! Keine Sorge, das wird kein Werbetext. Aber dieses System der Gartenschauen haben nur wenige Bundesländer. Und Baden-Württemberg ist mit das Bundesland, das es in aller Konsequenz durchzieht. Abwechselnd gibt es eine Gartenschau (bzw. Grünprojekt) und dann wieder eine Landesgartenschau jedes Jahr im Wechsel.

Dieses Jahr war eine Gartenschau dran, die in Bad Herrenalb stattfand. Bad Herrenalb ist ein Kurort mit Rehaklinik und Thermalbad. Es gibt einen Kurgarten mit samt Kurhaus und das Ziel dieses Grünprojekts war es, den Kurgarten neu zu gestalten.

Gerade für solche Ziele sind die Gartenschauen ideal, denn sie werden vom Land (und teils auch von der EU) bezuschusst und das Ziel von Gartenschauen und Landesgartenschauen ist, einen bestimmten Bereich neu zu gestalten, mit besonderem Augenmerk auf ökologische Gesichtspunkte.

So werden Flüsse und Bäche renaturiert und Grünflächen geschaffen, die nachhaltig angelegt sind und auch der Bevölkerung zur Erholung und zum Verweilen dienen.

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Ein Blechkästchen bepflanzen

Ich hatte ja mal über Sukkulenten geschrieben, dass mir diese lebenden Steine eingegangen sind. Aber auch ein paar andere Sukkulenten sind mir eingegangen. Warum auch immer…

Zum Glück haben ein paar überlebt. Aber ich hatte lange keine Ahnung, was ich damit machen sollte. Ich wollte sie in irgendein schönes Gefäß setzen. Aber eine zündende Idee hatte ich nicht.

Bis ich mal ein Armband geschenkt bekommen habe, das in einem kleinen Blechkästchen verpackt war. Es war perfekt (Also das Blechkästchen, das Armband aber auch)! Zwar passten nicht alle Mini-Sukkulenten rein. Aber 2 Stück und um es mal zu testen, taugt es alle mal und farblich passt es auch zusammen.

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