Wie man Kakteen und Sukkulenten kaputt bekommt

Eine reißerische Überschrift. Aber ich behaupte ja von mir immer: Ich will alles so einfach wie möglich machen. Und wähle daher auch meine Pflanzen nach diesem Motto aus. Deswegen habe ich zum Beispiel keine blühenden Pflanzen. Die machen mehr Arbeit als reine Grünpflanzen.

Auch verwende ich gerne Kakteen und Sukkulenten. Denn das Hauptargument bei solchen Pflanzen ist ja, dass man diese wenig gießen muss. Aber so einfach ist das leider auch nicht, wie ich feststellen musste.

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Zimmerpflanzen umtopfen

Ich arbeite mittlerweile (seit Februar) nicht mehr in einer Gärtnerei und produziere Pflanzen, sondern ich arbeite in einem Unternehmen, das sich deutschlandweit in Firmen um die Raumbegrünung kümmert.

Das schöne daran ist (unteranderem ;)), dass man mit vielen Menschen in Kontakt kommt. Dabei ist es völlig unterschiedlich, wie einen die Menschen wahrnehmen, wenn man zu Ihnen in die Firma und in die Büroräume kommt.

Die einen starren stur in den Bildschirm, wenn ich hereinkomme und pressen ein kurzes Hallo heraus. Andere schauen einen an und sagen hallo. Andere wiederum freuen sich, dass sie mal jemanden anderes sehen. Manche davon reden dann auch mit einem. Und alleine wenn sich jemand freut, freut einen das ja auch selber.

Manche fragen dann natürlich auch was. Und manchmal sind es eben auch einfachste Dinge. Wie man eben Zimmerpflanzen umtopft.

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Das Basilikum aus dem Supermarkt retten

Man läuft in den Supermarkt und sieht sie zusammen mit dem Gemüse stehen: Topfkräuter. Basilikum, Schnittlauch, Petersilie und andere.

Man nimmt sie mit, erntet sie und wenn sie abgeerntet sind, wirft man sie meistens weg. Doch manchmal erreicht mich die Frage, wie man diese Topfkräuter – und da gerade das Basilikum – aus dem Supermarkt denn etwas länger erhalten kann.

Denn gerade das Basilikum ist mit der Zeit abgeerntet, wächst dann nicht mehr und wandert auf den Müll. Das Problem an der Sache ist, dass das auch leider von den Herstellern der Kräuter so gedacht ist.

Die Kräuter sollen so schnell wie möglich wachsen, also pumpt man sie mit Dünger voll. Außerdem bekommen sie optimale Bedingungen im Gewächshaus, was das Licht und die Temperatur angeht.

Und hier ist das Problem: Diese Bedingungen hat man zuhause meistens nicht. Die Temperatur ja. Aber beim Licht wird es je nach Standort schon kritisch und wer düngt bitte seine Pflanzen aus dem Supermarkt? Richtig, niemand. Außerdem wird der Topf schnell viel zu eng.

Gerade im Winter fehlt das Licht und die richtige Luft, denn die ist im Winter viel zu trocken. Daher hat man gerade im Winter kaum eine Chance, mehr dazu weiter unten.

Daher muss man kein schlechtes Gewissen haben, wenn die Pflanzen wegwirft, wenn sie abgeerntet sind. Aber es gibt 2 Alternativen.

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Tomaten im Jutesäckchen – Wie läuft es?

Ich hatte im April über Tomaten im Komplettpaket geschrieben. Das klingt nämlich so wunderbar einfach: Erde rein, Samen rein, drum kümmern, fertig. Jetzt ist Juni und wie lief es mit dem Paket?

Was ist seitdem passiert?

Dass Tomaten Licht brauchen, ist ja nichts neues. Ich habe in meiner Ausbildung schon Tomaten kultiviert. Aber das ist auch 10 Jahre her. Ich hatte also nur noch theoretische Erfahrung mit dem heranziehen von Tomaten.

Außerdem will ich das Paket ja auch so testen, wie es eben auch jemand ohne grünen Daumen machen würde.

Auf jeden Fall habe ich es so gemacht wie es in der Anleitung steht: Die Erde eingefüllt, 3 Samen eingedrückt und regelmäßig gegossen. Dabei habe ich das Paket an das Fenster auf die Fensterbank gestellt.

Nach einigen Wochen muss man dann das stärkste Pflänzchen auswählen und die anderen beiden aus dem Jutesack nehmen. Das hat den Grund, dass das Säckchen für 3 Pflanzen zu klein ist. Die anderen beiden Pflänzchen kann man entweder wegwerfen oder so wie ich in separate Töpfe pflanzen.

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Barocke Gartentage 2017

Ich habe das Glück, dass ich das Blühende Barock direkt vor der Haustüre habe. Was das Blühende Barock ist? Ich wohne in Ludwigsburg, in Ludwigsburg gibt es ein riesiges Schloss und um dieses Schloss herum gibt es einen wunderschönen Park. Hauptsächlich für seinen Märchengarten bekannt, aber eben auch für seinen botanischen Anblick.

Einmal im Jahr, immer Anfang Mai, gibt es die Barocken Gartentage. Das ist eigentlich nichts anderes, als eben eine kleine Gartenmesse wie sie es oft gibt. Nur eben in diesem schönen Ambiente.

Die Aussteller sind fast jedes Jahr dieselben und wirklich neues findet man auch kaum. Dennoch schlendere ich gerne durch die Stände und mache Fotos wo ich kann und auch darf.

Man findet eigentlich immer etwas, was man kaufen möchte. Zum Glück komme ich gar nicht in Versuchung wenn ich zum Fotos machen da bin. :D

Was gefällt euch denn auf den Fotos am meisten? Die Gefäße? Bestimmte Pflanzen?

Gartenmesse in Stuttgart + Fußball schauen als VIP

Wer im Süden Deutschlands wohnt, kennt es: Wer eine Messe rund um Pflanzen, Garten und Balkon besuchen möchte, hat nicht so die Auswahl. Mir fällt da spontan nur die grüne Woche in Berlin ein, aber die ist nicht wirklich im Süden… Kennt jemand noch andere Publikumsmessen?

Denn Fachmessen kenne ich schon eher welche, aber die bringen jemandem, der nicht hauptberuflich mit grünen Themen arbeitet, gar nichts.

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Tomaten im Komplettpaket

Ich bin darauf schon letztes Jahr gestoßen, habe aber nicht darüber gebloggt: Ein kleiner Jutesack, darin Erde und Samen.

Gibt es in Gartencentern für 10 Euro. Ich mag es so einfach wie möglich: Ich will mich so wenig darum kümmern wie es geht und trotzdem ein ansehnliches Ergebnis haben. Und dieses Set fand ich genau deswegen einfach interessant. Gekauft!

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Meine Frühlingsbalkonkästen 2017

Vor einer Woche etwa habe ich meinen Balkon aufgeräumt: Die Balkonkästen geleert, alte Pflanzen entsorgt und natürlich alles sauber gemacht. Der Balkon sah so aus, als ob er sofort wieder frisches Grün haben will. Aber da musste er sich noch ein wenig gedulden.

Ich selber musste mich auch gedulden. Ich hatte genug vom Winter und habe jeden Tag geschaut, wie die Natur aufwacht und ganz langsam grüner wird. Und auch selber will man dann einfach frisches Grün daheim haben.

Das ist leider kein günstiges Vergnügen, man kann (ohne Erde) für die Pflanzen etwa 18,50 Euro pro Kasten rechnen. Dabei habe ich mich zurückgehalten, normalerweise würde ich die Balkonkästen noch voller machen, aber so bin ich jetzt auch zufrieden und die Kosten halten sich im Rahmen. Schließlich kommen Ende Mai die Sommerpflanzen rein.

Und jetzt freue ich mich jedes Mal wenn ich auf meinen Balkon schaue, es grün ist und die Narzissen in den Kästen langsam aufgehen.