Portrait – Zierpaprika – Capsicum annuum


Was im Spätsommer/Frühherbst neben Chrysanthemen noch über die Ladentheke geht ist der Zierpaprika. Für mich eine sehr schöne und vielseitige Dekopflanze. Vor allem sieht sie nicht zu sehr nach Herbst aus, so dass sie noch eher Sommergefühle weckt als die herbstliche Chrysantheme.

Der Zierpaprika gehört dabei wie der Gemüsepaprika zur Gattung Capsicum und der Art annuum. Nun fragen mich des Öfteren welche, ob man denn die Früchte vom Zierpaprika essen könnte? Klare Antwort: Ja. Aber: Das ist ein Zierpaprika. Dieser muss nur schön aussehen und nicht auch noch gut schmecken. Daher kann man die Früchte ruhig essen, man muss aber damit rechnen, dass die Früchte sehr scharf sind und nicht sonderlich geschmackvoll sind. Wichtig ist auch, die Früchte vorher zu waschen, da in einem Zierpflanzenbetrieb andere Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen, wie im Gemüsebau. Zwar wird der Zierpaprika nicht zwangsweise gespritzt, aber wissen tut man das nie.

Licht

Hell bis sonnig. Bekommt der Zierpaprika zu wenig Sonne ab, bilden sich kaum Blüten und Früchte.

Temperatur

Mag es luftig bei um die 20 Grad. Dabei lieber zu warm, als zu kühl.

Feuchtigkeit

Immer gut feucht halten. Im Hochsommer steigender Wasserbedarf. Bekommt der Paprika zu wenig Wasser, schrumpfen die Früchte und die Blüten werden abgeworfen.

Düngen

Während des Hauptwachstums (Bei Blüten- und Fruchtbildung) wöchentlich düngen. Ansonsten alle 2 bis 3 Wochen.

Vermehren

Den alten Paprika kann man wegwerfen, vorher aber noch aus dessen Früchten die Samen sammeln und ab Februar aussäen. Die Samen keimen bei etwa 18 bis 20 Grad Erdtemperatur (Sollte also einen warmen Untergrund haben). Braucht einen sehr hellen Standort und im Sommer darf man die Pflanzen gerne raus stellen, da im Zimmer meist nicht genügend Licht vorhanden ist, um viele Blüten und Früchte zu bilden. Der Samen ist dabei nicht sortenecht. Soll heißen: Es können andere Wuchsformen, Fruchtfarben usw. dabei herauskommen.

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