Jetzt am ersten Advent kann man nicht nur in der Wohnung viel schmücken, sondern auch mit Pflanzen auf Balkon, Terrasse oder im Garten. Ich habe das jetzt das erste Mal gemacht und bin überrascht, wie gut das aussieht.
von René Zintl
von René Zintl
Rückblick: Barcamp Stuttgart 2014

3 Tage lang hat das Barcamp Stuttgart 2014 gedauert: Von Freitag (nur am Vorabend) bis Sonntag. Bin immer noch voller Eindrücke und Erinnerungen, die ich an dem Wochenende machen durfte. Auch habe ich viele nette Menschen kennengelernt und viel gelernt. Ich habe im Vorfeld schon darüber geschrieben. Dort steht auch drin, was ein Barcamp eigentlich genau ist.
Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd

Ich war gestern auf der Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd. Seit April gibt es auf ca. 30 Hektar Fläche drei Teilbereiche:
- Himmelsgarten – Auf der Alb gelegen, sieht man hier die Geschichte der Landwirtschaft, ein Labyrinth, Stauden, Aussichtsturm und vieles mehr.
- Himmelsleiter – Ein Waldstück das die beiden Hauptbereiche verbindet und mit der Kugelbahn für Kinder ein echtes Ergebnis liefert.
- Erdenreich – Direkt in der Stadt gelegen, hat man hier die Stadt wesentlich aufgewertet.
Ich finde die Idee der Gartenschau sehr gut. Sowohl die Bundes- als auch die Landesgartenschauen sind zum einen immer schön zu besuchen, egal für wen und zum anderen bringt es die jeweilige Stadt ein gutes Stück voran. Wenn man sieht, was man dadurch an Schwäbisch Gmünd verändern konnte, sollte so etwas jede Stadt haben.
Wie gesund ist urbanes Gärtnern?
Urbanes Gärtnern ist voll im Trend: Immer mehr Leute pflanzen mitten in der Stadt in ihrem eigenen Garten, in einem Gemeinschaftsgarten oder auch auf dem Balkon Gemüse oder Obst für sich selbst. Doch ist Gemüse und Obst aus der Stadt unbedenklich? Und falls nein, was kann man dagegen tun?
Blumenwiesen – Aussaat und Pflege
Man sieht sie zurzeit immer öfters. Vor allem im öffentlichen Grün werden sie gerne als kostengünstige Möglichkeit genommen, blühendes möglichst einfach wachsen zu lassen. Die Rede ist von ein- oder mehrjährigen Blumenwiesen.
Gerade wer öfters in den Alpen unterwegs ist, kennt auf den Almen die schönen, großen, bunten Blumenwiesen. Warum sich also so etwas nicht in den eigenen Garten oder sogar auf den Balkon holen?
Man unterscheidet dabei zwischen ein- und mehrjährigen Blumenwiesen. Beide brauchen jeweils eine andere Pflege und beinhalten eine unterschiedliche Pflanzenauswahl.
Dabei gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Saatgutmischungen, die aber alle ihr Hauptaugenmerk auf blühende Pflanzen haben, die für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge interessant ist.
Der Gartenbau und der Mindestlohn
Der Mindestlohn wurde beschlossen. Und in den verschiedenen Branchen rumort es kräftig. Auch in der Gartenbaubranche diskutiert man heftig über dieses Thema. Immerhin gibt es für manche Branchen wie dem Gartenbau Übergangsregelungen, so dass der Mindestlohn im Gartenbau erst ab 2017 greift.
Der Unterschied zwischen organischem und mineralischem Dünger

Das Düngen im Garten, auf dem Balkon oder auch nur die Zimmerpflanzen ist eine Wissenschaft für sich. Und dennoch gibt es Möglichkeiten, sich das Ganze etwas einfacher zu machen. Zuerst aber sollte man wissen, was eigentlich der Unterschied zwischen einem organischem und mineralischen Dünger ist.
Weiterlesen „Der Unterschied zwischen organischem und mineralischem Dünger“
Wie sinnvoll sind Bio-Erden?

Im Supermarkt ist es ja schon Alltag: Bio-Produkte. Aber auch im Gartenbau werden Bio-Produkte zunehmend wichtiger. Ich hatte ja schon über Bio-Pflanzen berichtet. Insgesamt ist die Entwicklung sehr positiv und es gibt immer mehr Gärtnereien, die auf Bio umstellen. Nicht nur Bio-Gemüsejungpflanzen sondern auch Zierpflanzen werden zunehmend in der Bio-Variante produziert.
Bio-Erde für daheim?
Doch wie sieht es neben den Pflanzen mit den Erden und Substraten aus? Bisher kaufte man normale Erde, die aus viel Torf und Ton und ein paar Zusatzmaterialien bestand. Dass aber Torf nur ein begrenzter Rohstoff ist und dafür ganze Moore trocken gelegt werden, diese Nachricht kommt auch langsam in den Gärten und Balkonen an. Doch hat die Substratbranche darauf schon länger reagiert und bietet torfreduzierte oder auch ganz torffreie Erden an.
Susbtrate im Test
Die Stiftung Warentest hat dabei in einem Test im Mai 19 Blumenerden untersucht. Darunter 5 ohne Torf. Und siehe da: 2 von den 5 Erden ohne Torf kann man guten Gewissens einsetzen und hat dabei nicht einmal Qualitätseinbußen. Eine der wenigen Nachteile an den Bio-Erden ohne Torf ist der wesentlich höhere Preis. Dieser resultiert aber daraus, dass die Erden schwieriger her zu stellen sind und die Ersatzstoffe, die man anstatt Torf und Ton einsetzt, momentan auf dem Markt etwas rar sind (Stichwort Biomasse).
Kaum Einschränkungen
Dass Bio-Erden mittlerweile sehr gut zu verwenden sind, hat auch die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) Heidelberg festgestellt. Diese hat in einem Versuch erprobt, wie man torf- und tonfreie (und reduzierte) Substrate auch im Produktionsgartenbau verwenden kann. Ergebnis: Mit kleinen Einschränkungen ist es kein Problem.
Der Nachteil von torf- und tonfreien (oder reduzierten) Substraten (egal ob in der Produktion oder daheim im Garten/Balkon) sind folgende:
- Durch weniger oder kaum Torf und Ton trocknet die Erde schneller aus. Man muss also öfters bzw. anders gießen.
- Durch den großen Anteil an organischem Dünger (Mehr Mikroorganismen) sollte man Bio-Erde nicht lange lagern, sondern zügig verwenden
Das wären die für den Anwender daheim wichtigsten Einschränkungen und selbst diese sind nur auf die ein oder andere Erde und deren Rezeptur an zu wenden. Denn Erden mit Torf, die austrocknen, sind auch nur sehr schwierig wieder feucht zu bekommen.
Fazit
Wer gerne ein wenig mehr ausgeben möchte und auch kann und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes tun möchte, darf gerne zu Bio-Erden greifen. Die Einschränkungen sind minimal und je nach Hersteller und dessen Rezeptur auch kaum vorhanden. Zumal man mittlerweile fast ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man Erden mit Torf einsetzt.
Wer sich da näher informieren möchte, welche Erden sinnvoll sind, dem sei der Bericht bei der Stiftung Warentest empfohlen. Frohes gärtnern!