Ein kontroverses Thema. Die einen schwören auf ihr Mineralwasser, die anderen auf ihren Sodastream, der aus Leitungswasser „Leitungswasser mit Kohlensäure“ macht. Doch ich habe mir jetzt gesagt: Nur noch Leitungswasser pur!
Leitungswasser trinken?!

von René Zintl
von René Zintl

Ein kontroverses Thema. Die einen schwören auf ihr Mineralwasser, die anderen auf ihren Sodastream, der aus Leitungswasser „Leitungswasser mit Kohlensäure“ macht. Doch ich habe mir jetzt gesagt: Nur noch Leitungswasser pur!

Ich wurde vor ein paar Tagen gefragt, wie man eigentlich so einen großen Riesenkürbis wie auf dem Bild oben heranzüchtet?
So einen großen Kürbis heranzuziehen, ist dabei gar nicht so schwer. Das Wichtigste ist viel Platz und die richtige Sorte zu haben.
Ganz wichtig, wenn man einen Kürbis heranziehen will: Man sollte sich überlegen, was man machen will. Denn für jeden Zweck gibt es die passende Sorte. So gibt es Gemüsesorten, die entsprechend gut schmecken, dafür Zierkürbisse die schlecht schmecken, dafür aber toll aussehen und es gibt Riesenkürbisse die weder gut schmecken noch sonderlich gut aussehen, aber dafür sehr groß werden.
Dabei sollte man auch aufpassen, wenn man verschiedene Kürbissorten direkt nebeneinander heranzieht, dass sich diese gerne kreuzen. Also lieber Saatgut kaufen und dafür hat man auch eine garantierte Reinheit der Samen.
Ganz einfach: Kürbisse gehören zur gleichen Familie wie Gurken oder Zucchini und entsprechend gleich oder ähnlich ist die Zucht.
Wichtig ist eben die richtige Sorte. Bekannt für große Kürbisse sind Sorten wie ‚Antlantic Giant’, ‚Charlie Brown‘ oder ‚Big Moon‘. Eine bekannte deutsche Sorte für große Kürbisse ist der ‚Gelbe Zentner‘, er liefert aber keine so großen Ergebnisse, wie die obigen Sorten.
Dabei sollte man etwa 3-5 Quadratmeter im Gemüsebeet frei haben und dieser Platz solle so sonnig und warm wie möglich sein. Je nach Witterung kann ein Dach über dem Kürbis nötig sein, damit er nicht fault und auch die Düngung sollte man stärker ansetzen wie bei normalem Gemüse (Mehr Kompost im Boden verarbeiten).
Der Ablauf ist der, dass man entweder im Mai direkt im Freiland gesät wird oder man zieht ab April den Samen in einem Topf vor. Man sollte dabei schauen, was für den jeweiligen Samen als Tipp gegeben wird.
Ansonsten lässt man pro Pflanze nur eine oder zwei Früchte dran, den Rest macht man ab, damit die Pflanze alle Energie nur in diese beiden Früchte steckt. Klappt alles, hat man im August ein Prachtexemplar im Garten.
Für Gemüse- und Zierkürbisse gelten übrigens fast die gleichen Anbaubedingungen, nur dass man hier keine Früchte von der Pflanze abmacht und je nach Sorte der Platzbedarf geringer ist.
Wer noch Fragen hat: Gerne in den Kommentaren fragen, per Mail oder in den sozialen Netzwerken. Viel Erfolg!

Ganz nüchterne Überschrift. Dabei finde ich es eine tolle Idee, seine Balkonkästen auch im Herbst zu bepflanzen. Ich zum Beispiel habe nur ein 1-Zimmer-Appartment und jedes mal wenn ich nach draußen schaue, sehe ich zwar grün, aber davor eben noch den tristen Balkon. Da ist es doch gleich viel schöner, wenn der Balkon bisschen grüner ist und vielleicht sogar noch blüht!
Und meine Balkonkästen dieses Jahr im Sommer waren eh mehr zum Experimentieren da. In dem einen waren Balkontomaten und im anderen war Salat und eine Blumenwiese ausgesät.
Die beiden Balkonkästen habe ich aber Anfang September geräumt und bis dahin war der Balkon trist und leer. Umso mehr freue ich mich, jetzt die beiden Balkonkästen zu haben. Dabei hatte ich bei mir in der Gärtnerei zu viel mitgenommen, aber man findet ja immer noch einen freien Topf. :D
Das Gute an den herbstlichen Balkonkästen: Die Gräser sind winterhart. Ich habe also den ganzen Winter über einen begrünten Balkon. Es kann zwar gut sein, dass der Salbei und die Chrysanthemen früher oder später ausgewechselt werden müssen, aber dann tauscht man diese recht einfach gegen winterharte Pflanzen aus.


Ich habe von Mitte August bist Anfang September Urlaub und eigentlich hätte ich schon 2 Wochen Urlaub Südtirol hinter mir haben müssen, doch leider ist meine Reisebegleitung krank geworden, so dass es nur 3 Tage wurden.
So mein Highlight wäre der botanische Garten Schloss Trautmannsdorf gewesen. Weltberühmt? Oder zumindest sehr, sehr bekannt. Und sonst hat Südtirol ja auch einiges zu bieten. Aber daraus wurde ja leider nichts.
Damit aber mein Urlaub wenigstens ein botanisches Highlight hat, habe ich beschlossen nach München in den dortigen botanischen Garten zu fahren. 3 Stunden mit dem Zug und in Frankfurt war ich ja schon.
Und da der botanische Garten keinen ganzen Tag füllt, habe ich noch das Schloss Nymphenburg eingeplant. Das ist direkt daneben und passt also perfekt.
Weiterlesen „Besuch im Botanischen Garten und dem Schloss Nymphenburg in München“

Wann war ich auf der Landesgartenschau? Vor 3 Wochen? Und endlich schaffe ich es mal, den Bericht zu schreiben. Ein Problem ist das nicht wirklich zum Glück. Ich habe den ganzen Tag noch vor meinem geistigen Auge. Wer mich schon ein bisschen länger verfolgt weiß ja, dass ich das Konzept von Gartenschauen mag.
Das kann man auch prima zu meinen Artikeln für Schwäbisch Gmünd, Mühlacker und Landau nachlesen. Meines Wissens nach gibt es aber nur in Bayern und Baden-Württemberg so umfangreiche Programme für Gartenschauen. In anderen Bundesländern macht man das zwar auch, scheint aber nicht ganz so stark dabei zu sein, wie in den beiden südlichen Bundesländern.
Aber egal, los geht es mit dem Bericht über Öhringen.

Die Messen die man als Blogger besuchen kann und die was mit Pflanzen zu tun haben, sind rar gesät. Mir fällt spontan nur die Internationale Pflanzen Messe in Essen ein. Ansonsten gibt es noch ein paar kleinere Publikumsmessen, die aber auch eher Verkaufsbasare sind, als eine Messe, um sich über Neuheiten und Trends zu informieren.

Ich hatte vor ein paar Tagen ein Gespräch mit einem Pärchen. Es ging um Wohnungen, Balkone, die Lage und anderes was zu dem Thema gehört. Oftmals ist es ja so, dass man es sich nicht unbedingt aussuchen kann, wo man wohnt. Sei es, weil es finanziell nicht anders geht oder es schlicht keine andere Wohnung gibt weil der Wohnungsmarkt so leer ist. Oder natürlich auch ein paar andere Gründe.
Nun jedenfalls ging das Gespräch hin zu den Balkonen. Ich habe ja eine sehr kleine Wohnung mit 25 Quadratmetern, habe aber zum Glück einen Balkon, der dafür angenehm groß ist. Auch freue ich mich immer wieder über die Lage: Mitten in der Stadt, aber so ruhig wie am Stadtrand.
Das Pärchen hat ihre Wohnung schon etwas länger und sie haben auch einen nicht kleinen Balkon dabei. Was der Haken ist? Es ist ein Nordbalkon ohne dass groß Sonne Abends oder Morgens hinscheint. Ich habe das Glück einen Ostbalkon zu haben, der von Morgens bis Mittags um 13 Uhr Sonne hat.
Doch bei einem Nordbalkon wird es schwierig. Sie haben es mit Basilikum auf dem Balkon versucht, aber wo keine Sonne, da auch kein Basilikum. Sie fragten mich, was man mit einem Nordbalkon so alles anstellen kann.
Ich musste zugeben dass ich das so aus dem Stand heraus nicht weiß oder zumindest nicht viel. Also ich habe mich auf die Suche gemacht.
Weiterlesen „Was kann man mit einem schattigen Balkon machen?“

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der hat mitbekommen, dass ich im Herbst meine 2 Balkonkästen mit Gräsern, Alpenveilchen und anderem bepflanzt habe. Doch war mir von Anfang an klar, dass ich gerade die Alpenveilchen nach einer Weile ersetzen muss.
Denn an diesem Platz sind sie andauernd Nässe ausgesetzt und durch die anderen Pflanzen bekommen sie nicht viel Wind ab, so dass sie schnell an Botrytis sterben werden.
Man muss dazu sagen, dass ich mich um die Balkonkästen eigentlich nicht kümmere. Ich habe den Wasserspeicher einmal komplett vollgemacht am Anfang und sie seither nur mal ab und zu kontrolliert, ob sie genug Wasser haben. Was aber eigentlich immer der Fall war.
Gut, ich hätte die Alpenveilchen ausputzen können, dann hätten sie eventuell länger überlebt, aber ob sie dann einen tiefen Frost überlebt hätten, wenn denn mal einer kommt? Mir war es nicht tragisch um die Pflanzen.
Und auch bei der Lysimachia (Die Hängepflanze mit den hellgrünen Blättchen) war mir von Anfang an klar dass sie rausfliegt. Sie ist am schönsten im Frühjahr bis Herbst und je mehr es in den Winter hineingeht, desto schlimmer sieht sie dann aus, auch wenn sie winterhart ist.
Weiterlesen „Von einem herbstlichen zu einem winterlichen Balkonkasten“